Dechantenwahl

die Amtperiode unseres Dechanten Johannes Ehrenbrink geht zu Ende. Alle vom Bistum beauftragten Mitglieder der Dekanatspastoralkonferenz sind jetzt per Brief aufgefordert worden, unter den zehn im Dekanat tätigen Priestern bis zu drei Wahlvorschläge einzureichen. Das Bistum klärt dann beim den Vorgeschlagenen die Bereitschaft zur Übernahme des Amtes und schickt eine Kandidatenliste an die Wahlberechtigten. Diese wählen dann geheim und schriftlich den neuen Dechanten. DIe Wahlbriefe werden bei der Dekanatspastoralkonferenz im Oktober geöffnet und ausgezählt. Anschließend macht der neue Dechant einen Vorschlag zu seinem Stellvertreter, der dann entsprechend gewählt wird, ebenso wie die weiteren Mitglieder des Dekanatsvorstands und die Vertretung für die Ag der Pfarrgemeinderäte. 

Neuer Kurs für Wort-Gottes-Feier-VorsteherInnen

KirchenportalEs ist gar nicht so selten, dass in unserem Dekanat Wortgottesdienste gefeiert werden - auch an Sonntagen. Und solange sich die Zulassungsbedingungen zur Ordination nicht ändern, werden diese vermehrt an die Stelle der Eucharistie-feiern treten müssen. Es hat sich nun ein neuer Bedarf in der PG Leer-Oldersum-Weener, die in diesem Bereich schon lange vorn ist, herauskristallisiert: durch das Alter der WGD-LeiterInnen, durch Wegzug, durch die doch hohe zeitliche und inhaltliche Beanspruchung, einem solchen Gottesdienst vorzustehen.
Deshalb bietet das Dekanat einen Kurs für neue Interessenten an, der ab Oktober an vier Samstagen in Leer stattfinden wird. Er ist jedoch auch offen für TeilnehmerInnen aus anderen Gemeinden.
Die ersten drei Termine sind jetzt festgelegt, der vierte wird gemeinsam herausgefunden. Start ist  am Sa, den 5. Oktober, dann geht es weiter am 9. November und am 11.1. 2020. Der letzte Termin schließt sich vermutlich im Februar an. 

Dekanatstag mit Bischof Bode - Petrus spielte mit

„Ostfriesland ist doch immer wieder etwas Besonderes…“ schwärmte Bischof Bode mehrmals am vergangenen Mittwoch, wo er einen wg. seiner Krankheit im letzten Jahr verschobenen Besuch nachholte. Und aus dem damals geplanten Studientag wurde jetzt ein Erlebnistag mit kulturellen, spirituellen Anteilen und viel Natur. Zuerst begann es außerhalb des Bistums Osnabrück, in der Nachbardiözese Münster mit einem Besuch in der noch recht neuen „Kirche am Meer“ in Schillig. Pastor Lars Bratke begann seine Führung auf dem Deich mit Blick auf den größten Campingplatz Europas. Diese Urlauberdichte war es auch, die den Entschluss zum Neubau der Kirche bestimmte und dabei viel Mut zu einer neuen Architektur aufbrachte. Aus einem Quadrat erhebt sich ein gerundetes Kreuz in die Höhe und je nach Standort assoziiert der Betrachter Wellen, Wal, Schiff oder auch noch mehr. Ein großes, breites Lichtband bis in den Turm erstrahlt nachts in einem tiefen Blau, so Bratke. Im Inneren geht es schlicht zu: weiße Wände, ein alter Korpus an einem an Wasserbewegung erinnernden Hintergrund aus gelb-bräunlichen Glasplatten, ein Chorraum, der den Communio-Gedanken umsetzt und auch noch „Spielfläche“ vor dem Altar lässt, ein Kirchendach aus Glas, das durch die vorgesetzten Träger immer wieder Lichtbilder an die Wände „malt“,  ein Tabernakel aus der alten Kirche, der in eine mit goldener Spiegelfolie ausgestatteten Wandöffnung aus einem Lichtschacht beleuchtet wird und dieses Licht hin und her reflektiert, so dass sich der Blick hinein in einer unendlichen Tiefe verliert…..es gab viele Dinge, die die Ideen den Architekten mit Aussagen aus der Bibel in Verbindung brachten. Dazu kam noch ein Orgelspiel durch unseren Regionalkantor Ralf Stiewe, das die Möglichkeiten der Fleiter-Orgel ausreizte und erleben ließ, wie Musik eine eigene Botschaft setzt.
Danach gab es ein Picknick aus mitgebrachten Köstlichkeiten, das alle Erwartungen mehr als erfüllte und zu dem noch Dutzende von den Hecken und Zäunen hätten eingeladen werden können. So gestärkt ging es dann nach Neuharlingersiel und dort auf die „Gorch Fock“ – nein, nicht die von der Bundeswehr, sondern die von Willi Jakobs. Mit ihm machten wir dann eine gut anderthalbstündige Fahrt zu den Sendhundsbänken am Ostende von Langeoog, wo sie dann auch lagen, mehrere hundert Seehunde und Kegelrobben. Unterwegs gab es Informatives über die Auswirkungen der Eingriffe in die Natur, z.B. der Elbvertiefung, auf das Watt, es gab einen Fischfang mit dem kleinen Schleppnetz, wo sich dann ein Seestern, mehrere kleine Fische und Krebse hochholen ließen. (Wenn – nach Anraten Jesu- das Netz noch auf die andere Seite ausgeworfen worden wäre, hätte der Fang vielleicht größer ausfallen können?) Und das Beste war: das Wetter spielte mit – Sonne, dann bedeckt, aber trocken, während es an Land regnete. Nach der Rückkehr blieb allen Zeit, den Ort zu erkunden oder einen Kaffee zu trinken bevor sich die Bulli-Flotte auf den Weg nach Leer machte wo der Tag mit einer Orgelandacht und anschl. Grillen ausklang. Die große neue Orgel in St. Marien zeigte dabei bis zum Äußersten, was sie kann, bzw. was ein Könner auf ihr umsetzen kann.
Die Impulspredigt des Bischofs holte uns zurück zu den Aufgaben und Anstrengungen, aber auch zu dem, was Freude macht in unseren Arbeitsfeldern. Die Veränderungen in der Kirche sind im Gange – und es gilt, so der Bischof, den Kern der Botschaft zu bewahren bei allen Strukturfragen, die umtreiben, es gilt, die Einheit zu wahren bei allen Verschiedenheiten, die durch Kultur, Theologien und Mentalitäten immer sind, und es gilt, „synodal“ zu arbeiten, d. h. immer im Dialog.
Alles in allem werden alle, die dabei waren, sagen können: Ein gelungener Tag – gut, dass so etwas in unserem Bistum möglich ist!

Bleiben

Die aktuelle Kirchenstatistik zeigt es schwarz auf weiß: Immer mehr Menschen treten aus der Kirche aus. Aber es gibt auch viele Menschen, die bewusst und gerne Katholiken sind - und bleiben. Auf der Website www.katholisch.de finden sich Aussagen von Menschen, die von der Redaktion gefragt worden sind, was sie in der Kirche hält. Nach so viel Statements von solchen, die dir Kirche verlassen haben, tut es auch mal gut, etwas anderes zu hören. Und die Breite der subjektiven Argumente für das Bleiben erstaunt doch sehr. 

 

 

Starker Anstieg von Austritten

Die katholische Kirche in Deutschland hat im vergangenen Jahr deutlich mehr Mitglieder verloren: Die Austrittszahlen stiegen um 29 Prozent.Die beiden großen Kirchen haben im vergangenen Jahr deutlich mehr Kirchenaustritte verzeichnet als 2017. Auch der demografische Wandel trug dazu bei, dass die Zahl der Kirchenmitglieder in Deutschland um 700.000 auf 44,14 Millionen gesunken ist. Damit gehörten 53,2 Prozent der Gesamtbevölkerung den beiden Kirchen an. Insgesamt sind rund 23 Millionen Bundesbürger Mitglied der katholischen und 21,14 Millionen Mitglied der evangelischen Kirche. Das geht aus den von der Deutschen Bischofskonferenz und der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) veröffentlichten Daten hervor.
Bei den Kirchenaustritten lagen die evangelischen Landeskirchen mit 220.000 weiterhin höher als die katholische Kirche mit 216.078. Allerdings müssen die Katholiken mit einem Plus von 29 Prozent eine stärkere Zunahme der Austrittszahlen hinnehmen als die EKD mit 11,6 Prozent. Für die Katholiken ist es die zweithöchste Zahl an Austritten seit dem Mauerfall. Beide Kirchen verlieren darüber hinaus Mitglieder durch den demografischen Wandel. Die Zahl der Taufen, Neueintritte und Wiedereintritte liegt deutlich unter der Zahl der kirchlichen Bestattungen. (Bild: Peter Weidemann in Pfarrbriefservice.de)

Weiterlesen: Ausstritte

Arbeitsgemeinschaft Trauerpastoral

Die AG Trauerpastoral im Dekanat wird ihre Angebote auf der Dekanatshomepage online stellen. Zwar wird Schmetterling auf einer Pflanze bei Dämmerungauch auf Bistumsebene an einer neuen Präsenz gearbeitet, jedoch ist für Ostfriesland die Verortung auf der Dekantsseite sinnvoller. Die Ag hat bereits mehrere Hilfen erarbeitet, so ein Faltblatt, was über die  katho-lische Bestattung informiert, insbesondere auch über die Möglichkeiten besonderer Gottesdienste und Gedenkanlässe, Auf diesem Feld gibt es viele falsche Vorurteile wie: "Die Katholiken lassen keine Urnenbestattung oder gar Seebestattung zu!" oder anderes. Das ist absolut falsch, aber in vielen Köpfen fest verankert. Nicht nur Pastoren, sondern auch ausgebildete Gemeinde- und PastoralreferentInnen haben in unserem Dekanat den Beerdigungsauftrag, Männer wie Frauen. Des weiteren gibt es eine Handreichung für Bestatter, Trauerkarten und das Mühen der Ag, das Thema "Tod und Trauer" aus der Nischenecke herauszuholen und den betroffenen Menschen und der besonderen pastoralen Situation gerecht zu werden. Bild: https://bistum-osnabrueck.de/wp-content/uploads/2019/04/ray-hennessy-328617-unsplash

Osnabrück erwartet 3.000 Sternsinger
Aktion Dreikönigssingen 2020 wird in der Friedensstadt eröffnet

Rund 3.000 Sternsinger und ihre Begleiter werden am 28. Dezember 2019 in der Friedensstadt Osnabrück zur bundesweiten Eröffnung der 62. Aktion Dreikönigssingen erwartet. Ort und Thema der kommenden Aktion passen gut zusammen, denn rund um den Jahreswechsel wollen sich die Sternsinger besonders für den Frieden in aller Welt stark machen. „Segen bringen, Segen sein. Frieden! Im Libanon und weltweit“, heißt dann das Leitwort der Sternsingeraktion.
Die Mädchen und Jungen werden zur Eröffnung vornehmlich aus allen Teilen des Bistums Osnabrück anreisen, doch auch zahlreiche Gäste aus den Nachbarbistümern und aus weiteren deutschen Diözesen werden beim Sternsingerauftakt 2020 erwartet. Das Bistum Osnabrück ist nach 2001 zum zweiten Mal Gastgeber einer bundesweiten Aktionseröffnung der Sternsinger, die jährlich wechselnd ein anderes Bistum ausrichtet.Die Eröffnung beginnt um 10 Uhr mit Musik und einem

Sie sind Ende des Jahres bei der bundesweiten Eröffnung der Sternsingeraktion in Osnabrück auch dabei und machen demnächst auf Broschüren und Plakaten auf die Veranstaltung aufmerksam (von links): Christina Klöcker (14), Alina Dörfler (14), Christoph Dörfler (11) und Ole Frerichs (11) aus Hunteburg (Landkreis Osnabrück) vor dem Osnabrücker Dom.

Bühnenprogramm auf dem Domvorplatz. Anschließend gibt es für die Sternsinger ab 11.15 Uhr ein Mitmachprogramm im Theater, in der Domschule, der Ursulaschule, der Franz-von-Assisi-Schule und an weiteren Orten. Die Kinder und Jugendlichen werden dort unter anderem an Workshops zum Aktionsthema Frieden und zum Beispielland Libanon teilnehmen. Nach einem Mittagessen starten die Mädchen und Jungen um 14 Uhr auf dem Domvorplatz zu einem Sternsingerzug durch die Innenstadt. Um 15 Uhr beginnen im Dom, in der benachbarten Gymnasialkirche, in der Herz-Jesu-Kirche und in der Marienkirche am Markt parallel vier Wortgottesdienste zur Aktionseröffnung. Im Dom feiert Bischof Franz-Josef Bode mit den Sternsingern den Eröffnungsgottesdienst zum Dreikönigssingen 2020.
Vorbereitet wird die Eröffnung in Osnabrück vom örtlichen Diözesanverband des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und vom Bistum Osnabrück. Ab Ende August können sich Sternsingergruppen unter der Webadresse www.bdkj-osnabrueck.de/sternsinger zur Veranstaltung anmelden.
Bundesweite Träger der Aktion Dreikönigssingen sind das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend. Seit ihrem Start 1959 hat sich die Aktion zur weltweit größten Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder entwickelt. Mehr als eine Milliarde Euro wurden seither gesammelt, mehr als 73.100 Projekte und Hilfsprogramme für Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa unterstützt. Weltweit fördert die Aktion Dreikönigssingen Projekte in den Bereichen Bildung, Gesundheit, Pastoral, Ernährung, soziale Integration und Nothilfe.

Brief des Papstes an die deutschen Gemeinden

Reformen werden in der Kirche immer lauter eingefordert. DIe Bischofskonferenz will sich nun  auf einen synodalen Weg machen, um anzupacken, was angepackt werden muss. Überraschend hat Papst Franziskus einen Brief an die Gemeinden geschrieben, in dem er zu dem angekündigen Projekt seine Gedanken mitteilt. Hier ist der Brief herunterzuladen:

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Unser Bischof Bode hat darauf zusammen mit der Vorsitzenden des Katholikenrats, Katharina Abeln, eine Stellungnahme verfasst: 
Liebe Schwestern und Brüder in den Gemeinden unseres Bistums!
Papst Franziskus hat uns überraschend einen Brief „An das pilgernde Volk Gottes in Deutschland“ geschrieben, um in dieser „Zeitenwende“ die Sorgen um die Zukunft der Welt und der Kirche mit uns zu teilen, um uns nahe zu sein und uns „zur Suche nach einer freimütigen Antwort auf die gegenwärtige Situation zu ermuntern“.
Wir sehen in diesem Schreiben viel Ermutigung für unseren synodalen Weg in der katholischen Kirche in Deutschland und auch für den Weg unseres Bistums. Es fordert uns aber auch heraus, den großen Horizont der Evangelisierung und des Lebens mit der ganzen Kirche nicht aus den Augen zu verlieren. So muss unser Weg des Dialoges für alle Ebenen der Kirche offen sein und uns nicht auf die Ebene in unserem Land oder Bistum beschränken. Das ist Anstrengung und Chance zugleich: Die Chance eines nachhaltigen Weges der Erneuerung, der für möglichst viele wieder Ermutigung zu Vertrauen und Glauben sein kann. Die Chance aber auch, mutig die drängenden Fragen unserer Gemeinden zur Sprache zu bringen, gemeinsam um Antworten zu ringen und
neue Schritte zu wagen.
Papst Franziskus bestärkt uns dabei, auf dem ‚synodalen Weg‘, den wir in unserer Kirche gehen wollen, voranzuschreiten, um das „Hinhören zu lernen“ und den immer neuen Horizont zu erkennen, den der Heilige Geist uns schenken will. Er ermahnt uns zu Prozessen, „die uns als Volk Gottes aufbauen, statt nach unmittelbaren Ergebnissen mit voreiligen und medialen Folgen zu suchen, die flüchtig sind wegen mangelnder Vertiefung und Reifung“.
Er fordert uns auf zu einer „pastoralen Bekehrung“, die nicht das Alte „reorganisieren“ will oder spannungsfreie Ruhe sucht, sondern der Evangelisierung dient, die die eigentliche und wesentliche Sendung der Kirche ist. Das Hauptaugenmerk dieser Evangelisierung, in der die Kirche aus sich herausgeht und nicht immer bei sich selbst bleibt, ist die Mitteilung der Freude des Evangeliums an die Menschen. Insbesondere an jene, „die an den Schwellen unserer Kirchentüren, auf den
Stra ßen, in den Gefängnissen, in den Krankenhäusern, auf den Plätzen und in den Städten zu finden sind, dort, wo die neuen Geschichten und Paradigmen entstehen“.
Unzweideutig macht Papst Franziskus klar, dass Evangelisierung nur mit einem „sensus ecclesiae“, einem Leben und Fühlen mit der Kirche und in der Kirche geschehen kann, damit wir nicht den Weitblick der ganzen Kirche verlieren, der Kirche aus allen Völkern und durch alle Zeiten. Er warnt davor, aus dem „kirchlichen WIR“ hinauszugehen und „das Volk Gottes auf eine erleuchtete Gruppe zu reduzieren“. Er beschwört geradezu die Einheit des ganzen Leibes der Kirche, „um sich nicht in Fragen zu verbeißen, die begrenzte Sondersituationen betreffen“.
Gott lässt uns in diese Stunde der Geschichte kommen, „nicht um uns zu beschämen und zu lähmen“, sondern „um unser Herz herauszufordern“, zu entzünden zu Visionen und prophetischen Träumen. „Geben wir uns nicht geschlagen, was auch immer geschehen mag. Nichts soll stärker sein als sein Leben, das uns vorantreibt.“ – so endet das Schreiben des Papstes verbunden mit der Bitte um unser Gebet für ihn. Der Brief des Papstes öffnet uns den Horizont für den ‚synodalen Weg‘ und fordert uns zu freimütigem Dialog heraus!
Osnabrück, den 29. Juni 2019
Katharina Abeln, Vorsitzende des Katholikenrats im Bistum Osnabrück
+Franz-Josef Bode, Bischof von Osnabrück

Neue MitarbeiterInnen im Dekanat

Im Dekanat gibt es wieder einige Veränderungen im Personalbereich. Seit April bereits ist Diakon Jürgen Scholz in der PG Overledinger Land tätig. Zum 1. Juni ist mit Katharina Westphal die vakante Stelle in der Tourismuspastoral neu besetzt worden. In Emden gibt es gleich zwei Zugänge zum 1. August: Gabi Escher scheidet aus der Arbeit in der Gemeinde aus. Sie bleibt Krankenhausseelsorgerin in Emden und übernimmt noch Aufgaben im Krankenhaus Weener. Cornelia Dicke wird als pastorale Mitarbeiterin in Christkönig ihre Arbeit beginnen, ebenso wie PA Daniel Hagedorn, der in die 3-jährige Assistenzzeit einsteigt.

Kirchliche Datenschützer erleichtern Umgang mit Fotos von Minderjährigen

Die Diözesandatenschutzbeauftragten verwerfen ihre bisherige Rechtsauffassung beim Umgang mit Bildern von Minderjährigen: Eine pauschale Einwilligung der Sorgeberechtigten genügt nun – unter Umständen braucht es nicht einmal die.
Der datenschutzkonforme Umgang mit Fotos, die Kinder und Jugendliche zeigen, ist künftig deutlich einfacher geregelt. Die Konferenz der Diözesandatenschutzbeauftragten hat in einem am Montag veröffentlichten Beschluss ihre bisherige Rechtsauffassung revidiert: Die Datenschützer sehen es nun als zulässig an, für die Veröffentlichung von Fotos eine pauschale Einwilligung der Sorgeberechtigten einzuholen, etwa für ein ganzes Schul- oder Kindergartenjahr oder bestimmte Veranstaltungen wie Sommerlager. Die Einwilligung kann bereits bei der Anmeldung oder am ersten Schul- oder Kitatag eingeholt werden. Damit ändert die Konferenz ihre bisherige Position, gemäß der eine Freigabe jedes einzelnen Bildes durch die Sorgeberechtigten nötig war. Wörtlich heißt es in dem neuen Beschluss: "Das Erfordernis, dass das konkrete Bild im Zeitpunkt der Unterzeichnung der Einwilligungserklärung vorliegen soll, entfällt."
Quellbild anzeigenUnter Umständen kann auf Einwilligungen ganz verzichtet werden. Neben der Einwilligung sieht die Konferenz für die Erhebung (Fotografieren) und die Veröffentlichung nun auch eine Interessensabwägung als mögliche Rechtsgrundlage an. Damit kann unter bestimmten Voraussetzungen auch auf eine explizite Einwilligung der Sorgeberechtigten verzichtet werden. Auf der Grundlage einer Interessensabwägung zwischen Einrichtung und Abgebildeten können damit Bilder erhoben und veröffentlicht werden, ohne dass eine Einwilligung eingeholt werden muss. Als Kriterien dafür nennt der Beschluss den Paragraph 23 des Kunsturhebergesetzes. Darin sind verschiedene Ausnahmen von der Erfordernis einer Einwilligung genannt wie etwa "Bilder von Versammlungen, Aufzügen und ähnlichen Vorgängen", Bilder aus dem Bereich der Zeitgeschichte und Bilder, auf denen die abgebildete Person nur als "Beiwerk" neben dem eigentlichen Motiv erscheint. Bereits im Juli 2018 hatte die Konferenz darauf hingewiesen, dass diese Rechtsgrundlage unter bestimmten Umständen anwendbar sei.
Mit dem Beschluss, der bereits am 4. April verabschiedet und erst jetzt veröffentlicht wurde, hebt die Konferenz der Diözesandatenschutzbeauftragten erstmals eine vorher getroffene Aussage explizit auf. Beschlüsse der Konferenz, der die fünf Diözesandatenschutzbeauftragten Deutschlands angehören, haben keine Gesetzeskraft; sie dokumentieren die Rechtsauffassung der kirchlichen Aufsichtsbehörden, die sie bei ihrer Arbeit anwenden. Gegen konkrete Entscheidungen der Diözesandatenschutzbeauftragten kann auf dem Rechtsweg vorgegangen werden. Dazu wurden eigens kirchliche Datenschutzgerichte eingerichtet.
Seit dem 24. Mai 2018 gilt in der katholischen Kirche in Deutschland das Gesetz über den kirchlichen Datenschutz, das weitgehend den staatlichen Regelungen der europäischen Datenschutzgrundverordnung entspricht. Um die Praktikabilität des kirchlichen Datenschutzes hat sich seither eine Debatte in der Kirche entsponnen. Verbände wie die Gesellschaft katholischer Publizisten und Experten aus Öffentlichkeitsarbeit und Pastoral kritisierten einzelne Regelungen deutlich. Fälle wie der einer Kita, in deren Publikationen Fotos von Kindern geschwärzt wurden, gingen durch die Presse. Zuletzt hatte der Bund der deutschen katholischen Jugend (BDKJ) Anfang Mai eine Stellungnahme verabschiedet, in der unter anderem eine Überprüfung der Regeln für den Umgang mit Einverständniserklärungen bei Fotos von Minderjährigen gefordert wurde. (fxn)

Handeln

Im Augenblick wird die Fragehttps://encrypted-tbn0.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcQ83mfjwP1KKiC3wtf-e5WS8UP__WK8T8-Zgo8P0NL-HuHWt_nw
nach der Hoffnung an vielen Stellen gestellt.
Sie irritiert mich,
denn sie wird oft lamentierend                                  
und vor allem Handeln gestellt.                            
Erst will man in der Aussicht versichert sein,
dass alles gut geht,
allenfalls will man dann handeln
und seinen Teil zum guten Ausgang beitragen.    
Vielleicht sollten wir die Frage
nach dem guten Ausgang vergessen,
denn sie ist nicht beantwortbar.
Es garantiert uns keiner,
dass das Leben auf der Erde
in absehbarer Zeit nicht kollabiert,
auch kein Regenbogen.
Hoffen heißt: handeln, als hoffte man.
Hoffen lernt man dadurch,
dass man handelt, als sei Rettung möglich.  

                                                     Fulbert Steffensky in Pax-Post 1-2019

 

Gott geht uns voraus

Gott geht uns voraus
lockt uns
ins neue Leben,
lacht uns entgegen,
wenn
Mutlosigkeit
ihre Schatten
wirft.
Wir werden
Neuland
entdecken,
Wegzeichen,
Himmel
hinter dem
Horizont.

www.anderezeiten.de, in: Pfarrbriefservice.deBild: Peter Weidemann in Pfarrbriefservice.de

Das Dekanatsbüro ist umgezogen

Die Kita in Aurich brauchte mehr Platz - und so wechselt ein Teil des Jugendbüros in den Raum, der bisher das Dekanatsbüro beherbergt.Wohin dann mit dem Dekanatsbüro? Da es keine weiteren Möglichkeiten gab, wurde folgende Lösung beschlossen: Das Dekanatsbüro zieht mit Schränken etc. in einen Raum im Gemeindehaus in Esens. In Aurich, im Caritas-Haus, wird es in einem Raum, der von mehreren Mitarbeiterinnen benutzt wird, eine Docking Station geben, um auch dort arbeiten zu können. Mindestens an einem Tag der Woche werde ich dann in Aurich anzutreffen sein, ansonsten aber auch auf dem Weg in andere Orte sicher immer wieder dort auch auftauchen. Das Ganze hat für mich zwei Seiten: eine bedauerliche, da die echt gute Bürogemeinschaft oben im Jugendbüro zu Ende geht - damit auch der Kaffee, den Hildegard Breucksch so einfach vorbeibringt, wenn sie vor Ort ist, die kollegialen Gespräche zwischendurch, die Hilfestellungen bei Problemen oder das Austauschen von Materialien....Andererseits entfällt die tägliche Anfahrt nach Aurich, die gerade morgens immer viel Zeit kostet.
Gut -alles hat einen Anfang- oft mit einem Zauber- aber alles hat auch ein Ende. Danke für die guten Jahre oben im Jugendbüro! Jetzt geht es wieder mit dem Fahrrad zur Arbeitsstelle - aber Aurich ist fest eingeplant. Der Kontakt wird dünner, aber er reißt nicht. Die KJO machte den Umzug. Danke!!! Die E-mail-Adresse ist die gleiche geblieben, eine neue Festnetznummer gibt es:  04971-912436. EIne Handy-Nummer folgt.

 

Glauben

Manchmal stößt man ja auf Sätze, auf Spruchweisheiten, die bestechend sind, einladen zum Lachen oder zur Zustimmung, die die Stirne runzeln lassen oder aufregen....

Nachfolgend eine solche kleine Weisheit von Albert Schweitzer:

"Wer glaubt, ein Christ zu sein, weil er die Kirche besucht, irrt sich. Man wird ja auch kein Auto, wenn man in eine Garage geht."

Wie wahr! Glauben und Glauben leben gehören eben doch untrennbar zusammen, oder wie andere es gesagt haben: Kampf und Kontemplation (Frère Roger), Politik und Mystik (Johann Baptist Metz).

We need to talk, God

Eine witzige Bank in einer Bushaltestelle- wo, ist nicht bekannt, aber im Hintergrund sind Palmen zu sehen. Vielleicht ist es Indien. In Deutschland wäre die Inschrift auf der Bank sicherlich ein Aufreger: "Religion darf sich im öffentlichen Raum nicht so breit machen" hieße es aus vielen Ecken. Provokation!"... Aber ist es das wirklich?

Wir müssen miteinander reden - das ist immer notwendig in menschlichen Beziehungen, aber daraus besteht ja auch Religion. Das Gespräch zwischen Gott und Menschen oder besser, die Ansprache Gottes und die Antwort des Menschen. Im Gespräch mit Gott langsam erkennen, was er meint mit seiner Schöpfung, mit dem Menschen.., erkennen, wo Segen drauf liegt und was an den Abgrund führt. Ja, es wäre gut, wenn es gerade jetzt, in der Ferienzeit das auch mal wieder ein Stündchen hätte und von uns aus gesagt würde: We need to talk, God.      
                                                                                    Bild: Simone El in www.pfarrbriefservice.de

Na, Gott sei Dank!
Die katholische Kirche einigt sich mit der GEMA auf neuen Gesamtvertrag

Der Verband der Diözesen Deutschlands (VDD) hat sich mit der GEMA auf eine neue Regelung zur pauschalen Vergütung von urheberrechtlich relevanter Musik bei Aufführungen auf Gemeindeveranstaltungen und Konzerten verständigt. Die Kirchengemeinden müssen die Vergütungen für die musikalischen Aufführungen nun nicht mehr selbst zahlen.
Der neu ausgehandelte Vertrag zwischen der katholischen Kirche und der GEMA hat eine Laufzeit von fünf Jahren. Das gibt den katholischen Einrichtungen langfristig Planungs- und Rechtssicherheit bei der Durchführung der Veranstaltungen. Durch die Pauschalzahlung sind zahlreiche Veranstaltungen der kirchlichen Einrichtungen abgedeckt. Konzerte der Ernsten Musik oder Gospelgesang unterliegen lediglich einer Meldepflicht. Nur Konzerte der Unterhaltungsmusik sind vom Vertrag nicht erfasst und sind sowohl zu melden als auch zu vergüten. Zudem wurde der Vertrag mit Rückwirkung ab dem 1. Januar 2018 geschlossen. Somit sind bereits durchgeführte und gemeldete Veranstaltungen nachträglich von der neuen pauschalen Regelung erfasst. Bereits gestellte Rechnungen werden von der GEMA storniert, gegebenenfalls bereits bezahlte Rechnungen werden zurückerstattet.
„Wir freuen uns, dass es gelungen ist, mit der GEMA wieder eine vertragliche Regelung für die Musiknutzungen bei Aufführungen in kirchlichen Einrichtungen zu erreichen“, sagt Pater Dr. Hans Langendörfer SJ, Geschäftsführer des VDD.
In den Verhandlungen in 2017 konnte zunächst keine Einigung über einen neuen Pauschalvertrag zur Abdeckung von Musiknutzungen auf Kirchenfesten und in Konzerten erreicht werden. Zu weit lagen die Vorstellungen über die Geltungsdauer des Vertrages, über den Umfang der vertraglich zu vereinbarenden Meldepflichten und über die Höhe der jährlich zu zahlenden Vergütung auseinander.
Die Kündigung des bisher geltenden Pauschalvertrages durch die GEMA hatte vielfach zu erheblichen Verunsicherungen in den Pfarreien und Gemeinden geführt. „Ich bin der festen Überzeugung, dass mit dem neuen Pauschalvertrag eine gute Vereinbarung sowohl für die Urheber der Musikwerke als auch für unsere Einrichtungen gefunden wurde“, so Langendörfer.
Der VDD hat das Mandat, für die (Erz-)Diözesen und deren Einrichtungen in Deutschland Verträge mit den Verwertungsgesellschaften zu schließen.
Hinweis:
Das aktualisierte Merkblatt zur Nutzung von Musikwerken bei kirchlichen Feiern (GEMA) sowie der aktualisierte Fragebogen zu Musiknutzungen bei Konzerten und Veranstaltungen von Kirchengemeinden (VDD, GEMA) sind unter „Über uns – Verband der Diözesen Deutschlands – Dokumente“ verfügbar.

                         Quelle: www. Deutsche Bischofskonferenz.de   Pressemeldung vom 6. Juni 2018

Fotogalerie - auch in 2017

Jedes Jahr gibt es Ereignisse in den ostfriesischen Gemeinden oder auch auf Dekanatsebene, die für alle, die sich für katholische Kirche interessieren, wert sind, in Wort und Bild festgehalten zu werden. Während die Wortbeiträge auf der Dekanatshomepage dann aber wieder verschwinden, bleiben Bilder, die davon berichten, in einer Jahres-Fotogalerie erhalten. Vielleicht haben Sie diese Galerien, von denen es nun schon fünf Jahrgänge gibt, besher übersehen, das sie oberhalb derPräsentationsleiste angebracht ist. Ich wünsche mir, dass dort auch von Ihnen und Euch Bilder aus Gemeindeleben oder Aktionen, die für alle interessant sind, eingebracht werden, so dass die Galerie während des Jahres wächst. Einfach per mail, möglichst schon für die web-Verwendung bearbeitet, an mich: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Es ist auch spannend, die letzten Jahrgänge mal anzusehen....

Noten kopieren? - Die neue Rechtslage

Immer wieder gibt es Unsicherheiten über das Recht, Noten und Lieder für den Gebrauch in den Kirchengemeinden zu kopieren. Oft wird dies einfach getan im Glauben, durch den Sammelvertrag der deutschen Diözesen sei dies erlaubt. Das ist aber nicht so. Nachdem der Vertrag sogar seitens der VG Musik gekündigt worden war, ist nun ein neues Übereinkommen geschafft, das auch Rechtssicherheit gibt. Dieser Vertrag ist von Diözersanmusikdirektor Martin Tigges weitergeleitet worden und hier als PDF-Dokument zu lesen:

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Ostfriesland: Pfarreien und Pfarreiengemeinschaften

Im Dekanat Ostfriesland sind die Vorgaben des Perspektivplans erreicht: Das Dekanat Ostfriesland besteht aus 17 Gemeinden mit insgesamt 23 Kirchen und zwei Kapellen, die sich im Zuge des Perspektivplans 2018 zurzeit wie folgt in 5 Pfarreiengemeinschaften aufstellen:

 

Pfarreiengemeinschaft „Küste“ mit 7695 Gemeindemitgliedern
         Norden, Norderney, Juist, Baltrum, Esens, Langeoog und Spiekeroog

Pfarreiengemeinschaft „NeuAuWieWitt“ mit 7574 Gemeindemitgliedern
         Neustadtgödens, Aurich, Wiesmoor und Wittmund

Pfarreiengemeinschaft  MOWELELE mit 7992 Gemeindemitgliedern
         Leer St. Michael, Leer St. Marien, Oldersum, Weener

Pfarreiengemeinschaft "Overledingerland" mit 9239 Gemeindemitgliedern
         Westrhauderfehn - Flachsmeer

Pfarreiengemeinschaft Emden-Borkum mit 6066 Gemeindemitgliedern
         Emden - Borkum

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