LesungenDas schwarze Brett 2Gottesdienste

Teilnehmen an den Entscheidungsfindungen des synodalen Weges

Die erste Vollversammlung des synodalen Wegs hat im Januar stattgefunden. Vier Foren, nämlich: „Macht und Gewaltenteilung in der Kirche – Gemeinsame Teilnahme und Teilhabe am „Priesterliche Existenz heute“
- „Frauen in Diensten und Ämtern in der Kirche“ und  „Leben in gelingenden Beziehungen – Liebe leben in Sexualität und Partnerschaft“ sind gesetzt und werden bis zur zweiten Plenumsversammlung im September von den jeweiligen Arbeitsgruppen diskutiert und in Beschlussvorlagen gebündelt. Zum Forum 3, "Frauen in Diensten und Ämtern der Kirche" erreichte uns das Anschreiben einer Synodenteilnehmerin, in der sie um Mithilfe und Auskünfte bat. Es ist gut, wenn wir alle nicht nur Zuschauerinnen und Zuschauer des "Synodalen Wegs" sind, sondern aktiv daran teilnehmen. Hier der Wortlaut des Anschreibens und die Kontaktmöglichkeiten:
Mail von Sr. Philippa – Berufung/ Geschlechtergerechte Kirche vom 04.05.2020
Liebe engagierte Frauen und Männer,
denen wie mir das Thema Geschlechtergerechtigkeit in der Kirche am Herzen liegt!
Hiermit komme ich mit folgendem Anliegen auf Sie zu und möchte Sie um Ihre Mithilfe bitten. Hintergrund: Ich bin Delegierte beim Synodalen Weg und wurde als solche in das Forum „Frauen in Diensten und Ämtern der Kirche“ gewählt. Nun arbeite ich mit in einer Untergruppe, die sich mit der theologischen Argumentation im Blick auf die Teilhabe von Frauen am sakramentalen Ordo – Diakonat und weitere Ämter – befasst. Wichtige Stichworte sind in diesem Zusammenhang: neue Ämterstruktur - diakonische Kirche und diakonische Ämter sui generis– die pneumatologische Dimension der Kirche – charismenorientierte Zugänge zu Ämtern und Diensten u.v.m.
Ganz wichtig ist mir und anderen in diesem Zusammenhang das Thema Berufung. Deshalb bin ich auf der Suche nach persönlichen Lebenszeugnissen von Frauen, die sich in Vergangenheit und Gegenwart zum Diakoninnen- und zum Priesterinnenamt berufen fühlten und fühlen und ihre Berufung aus bekannten Gründen nicht leben konnten und können. Wären Sie wohl selber bereit, auf maximal einer Seite Ihre Berufungsgeschichte zu schildern und auch darüber zu berichten, für welche Alternative Sie sich dann warum entschieden haben? Auch darüber vielleicht, was die unerfüllte Sehnsucht in Ihnen bewirkt hat und vielleicht immer noch an Spuren in Ihnen hinterlässt? Und/oder würden Sie meine mail an interessierte Frauen weitergeben?
Mein Ziel ist es dabei zunächst einmal, der „Männerkirche“, aber auch vielen Frauen, die das Thema „gleicher Zugang für alle zu Diensten und Ämtern der Kirche“ immer noch als „Machthunger aufmüpfiger Frauen“ diffamieren, vor Augen zu führen, welches Potential an Berufungen, an Geistkraft, an Charismen der Kirche und den Gläubigen vorenthalten über viele Jahrhunderte wurde und immer noch wird. Ich möchte zum Nachdenken anregen, ja, auch Erschütterung auslösen und ein Bewusstsein dafür erzeugen, wie überfällig eine Kursänderung und Erneuerung in dieser Frage ist.
Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie mitmachen würden. Gerne auch anonym, wenn Ihnen dies notwendig erscheint. Diskretion von meiner Seite her sage ich Ihnen hier selbstverständlich zu. Ihre Texte werden ausschließlich in unserer Untergruppe des Synodalen Frauenforums als Grundlage zum Thema Berufung verwendet.
Falls Sie sich beteiligen möchten, wäre ich für eine zeitnahe Antwort sehr dankbar.
Ihre Sr. Philippa Rath OSB
Abtei St. Hildegard 65385 Rüdesheim am Rhein 06722/499-143 0176/11499143
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