Trauerpastoral

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Bild: pixelio ©MaSims

 

Memento

Vor meinem eigenen Tod ist mir nicht bang,
Nur vor dem Tode derer, die mir nah sind.
Wie soll ich leben, wenn sie nicht mehr da sind?

Allein im Nebel tast ich todentlang
Und lass mich willig in das Dunkel treiben.
Das Gehen schmerzt nicht halb so wie das Bleiben.

Der weiß es wohl, dem gleiches widerfuhr;
– Und die es trugen, mögen mir vergeben.
Bedenkt: den eignen Tod, den stirbt man nur,
Doch mit dem Tod der anderen muß man leben.

Mascha Kaléko (1907 – 1975)

 

Abschied, Verlust und Trauer bleiben niemandem erspart. Mit diesen Erfahrungen zu leben und sie ins Leben zu integrieren, ist eine der größten Herausforderungen, vor die Menschen gestellt sind.

Mit den Menschen mit-zu-leiden und mit-zu-trauern – und dabei an der christlichen Hoffnung festzuhalten –, ist ein glaubwürdiges Zeugnis für einen Gott, dem nichts Menschliches fremd ist.

Riten, Gebete, liturgische Feiern sind traditionell bewährte Formen, in denen Trauer in eine Gemeinschaft eingebettet und von ihr mitgetragen wird.

Die kath. Kirche in Ostfriesland möchte versuchen, Trauer zu teilen und zu helfen. Dazu haben Sie die Möglichkeit mit den Seelsorgeteams  in den Kirchengemeinden, aufzunehmen.

Klicken Sie auf der interaktiven Übersicht die entsprechende Kirchengemeinde an

Darüber hinaus können Sie Kontakt zu den Krankenhausseelsorger*innen aufnehmen.  (siehe Spalte Krankenhausseelsorge)

 

Speziell Angebote der kath. Kirche in Ostfriesland

 

Verwaiste Eltern:

Gesprächskreis für Verwaiste Eltern, deren Kind vor, während oder kurz nach der Geburt gestorben ist.

Eltern freuen sich auf Ihr Kind, sind guter Hoffnung. Aber das Kind stirbt schon in der Schwangerschaft, während oder kurz nach der Geburt.

Im Krankenhaus bemühen sich Ärztinnen und Ärzte, Hebammen, Pflegekräfte, Seelsorgerinnen und Seelsorger, sie  in dieser schweren Zeit zu begleiten. Wenn die Eltern dann zuhause sind, fühlen sie sich oft allein gelassen.

Deshalb gibt es den Gesprächskreis für verwaiste Eltern aus der Region. Dort finden sie einen geschützten Raum, in dem sie ihre Sprachlosigkeit und Isolation überwinden lernen, sich gegenseitig unterstützen und neue Perspektiven für den Alltag finden können. Dort treffen sie Eltern, die Trauer, Verzweiflung und auch Wut verstehen und teilen.

Geleitet wird die Gruppe von Helen Reiners, Krankenhausseelsorgerin und zwei Mitarbeiterinnen aus der Geburtshilfe.

Die Verwaisten Eltern treffen sich einmal im Monat am Donnerstag von 19.30-21.00 Uhr im Borromäus-Hospital, Leer.

Es gibt immer ein kurzes Vorgespräch mit den betroffenen Eltern zum Kennenlernen und um Fragen zur Gruppe zu klären.

Leer, Borromäushospital

Kontakt: Krankenhauseelsorgerin Helen Reiners, Tel 0491- 850

 

Trauercafé Rhauderfehn

Kath. Kirchengemeinde

Oasenzeit für Trauernde jeden 2.  Sonntag im Monat von 15.30 – 17.30 Uhr im Schwesternhaus, Kirchstr. 27, Westhauderfehn

Kontakt: Sr. Gabriele      Tel.: 04952/8509

                Ettje Grüssing  Tel.: 04952/8510

 

Weiterführende Informationen:

o   Übersicht über Trauerbegleitung in Ostfriesland (Link zum Download PDF)

o   Flyer Verwaiste Eltern Borro (Link zum Download PDF)

o   Link: https://bistum-osnabrueck.de/thema/hoffnung/trauer/

 

Frage zur Bestattung

o   Für den Trauerfall – Informationen rund um die Bestattung (Link zum Download)

o   Hinweise und Informationen für die Durchführung von Bestattungen in Kooperation mit kath. Kirchengemeinden (Link zum Download PDF)

 

 

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