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Bitte, Danke, Entschuldigung

Bitte, Danke, Entschuldigung - das sind Worte die nciht nur in der Orthogrphie großgeschriben gehören, wie auch Papst Franziskus in "Amoris Laetitia" sagt.
133. Die freundschaftliche Liebe vereint alle Aspekte des Ehelebens und hilft den Familienmitgliedern, in allen Phasen des Lebens voranzugehen. Darum müssen die Gesten, die diese Liebe ausdrücken, ständig gepflegt werden, ohne Engherzigkeit, voller großherziger Worte. In der Familie ist es „nötig […], drei Worte zu gebrauchen. Ich will es wiederholen. Drei Worte: „darf ich?“, „danke“ und „entschuldige“. Drei Schlüsselworte!“.¹³² „Wenn man in einer Familie nicht aufdringlich ist und „darf ich?“ fragt, wenn man in einer Familie nicht egoistisch ist und lernt, „danke!“ zu sagen, und wenn in einer Familie einer merkt, dass er etwas Hässliches getan hat, und es versteht, „entschuldige!“ zu sagen, dann herrschen in jener Familie Frieden und Freude.“¹³³ Seien wir nicht kleinlich mit dem Gebrauch dieser Worte, seien wir großzügig, sie Tag für Tag zu wiederholen, denn „schwer lastet so manches Schweigen, manchmal auch in der Familie, zwischen Eheleuten, zwischen Eltern und Kindern, unter Geschwistern“.¹³⁴ Demgegenüber schützen und nähren die passenden Worte, im richtigen Moment gesagt, die Liebe Tag für Tag.  Papst Franziskus
Ausschnitt aus Nachsynodales Apostolisches Schreiben AMORIS LAETITIA, 19.03.2016 / hrsg. vom Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz. – Bonn 2016. In: Pfarrbriefservice.de
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¹³² u. ¹³⁴ Ansprache an die Familien aus aller Welt anlässlich ihrer Pilgerreise nach Rom im „Jahr des Glaubens“ (26. Oktober 2013): L’Osservatore Romano (dt.), Jg. 43, Nr. 44 (1. November 2013), S. 7.
¹³³ Angelus (29. Dezember 2013): L’Osservatore Romano (dt.), Jg. 44, Nr. 1 (3. Januar 2014), S. 1.