LesungenDas schwarze Brett 2Gottesdienste

Brief von Jesus an hartnäckige Kämpferinnen

Im Blick auf den "synodalen Weg" und seine Themen, auf Maria 1.0 und Maria 2.0 hier ein Artikel aus der kfD-Zeitschrift "Frau und Mutter" - Jahrgang  schon älter,aber unbekannt. 

Liebe Frauen, heute schreibe ich euch als Mann.

Ich kannte eine Frau die kämpft. Ihre Geschichte spielt gestern und heute, die Frau trägt keinen Namen, weil sie viele Namen hat. Sie fordert nicht mehr als ihr Recht.  Sie ist beharrlich und unverschämt. Weil sie sich nicht schämt für ihre Sache einzustehen, wieder du wieder. Sie schämt sich nicht für ihre Sehn- sucht, gehört zu werden. Sie schämt sich nicht, verspottet zu werden als eine, die hysterisch ist, frustriert oder maßlos. Sowas muss sie sich anhören, Tag für Tag. Dass sie zufrieden sein solle mit dem, was sie hat. Was sie denn noch alles wolle? Aber die Frau lässt sich nicht provozieren, Sie weiß: Andere lächerlich  machen und verunglimpfen ist eine bewährte Methode, Menschen klein zu halten. Glaubt mir, ich weiß, wovon sie redet…Aber sie fürchtete sich nicht. Ich erzähle euch von dieser Frau, weil sie recht hat. Nicht müde zu werden, den Himmel auf die Erde zu holen. Gleichheit du Gerechtigkeit zu verlangen. Ich kämpfe mit ihr, Ich kämpfe mit all den Namenlosen, Ungehörten, Benachteiligten. Ich nerve. Weil ich der Stachel bin, der am Weiter-so kratzt. Kämpft mit mir! Bleibt hartnäckig! Werdet nicht müde, laut zu sein, macht Gott zu eurem Verbündeten! Er macht euch groß. Denn das ist sein Traum: dass alle Menschen groß sind, dass sie aufrecht und gleich durchs Leben gehen und niemand auf jemand hinabsehe. Erzählt die Geschichte weiter! Hört nicht auf, davon zu erzählen!

Immer an eurer Seite, Jesus                                                   Bild: Peter Weidemann in Pfarrbriefservice.de

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