Gott und seine Menschen


Gott hat mit einer Vielzahl un-
terschiedlichster Menschen Geschichte geschrieben.
Keiner war perfekt:

Abraham war zu alt

Jakob war ein Lügner…

Lea war hässlich

Josef war ganz schön stolz…

Mose stotterte…

Josua hatte Angst…

Simson hatte lange Haare und war ein Frauenheld…

Rahab war eine Hure…

Jeremia und Timotheus waren zu jung…

David hatte eine Affäre und war ein Mörder…

Elia war selbstmordgefährdet…

Jona lief vor Gott weg…

Petrus verleugnete Christus…

Die Jünger schliefen beim Beten ein…

Martha macht sich immer Sorgen

Die Samaritische Frau war geschieden…mehr als einmal…

Zächäus war zu klein…

Paulus war zu gesetzlich und völlig contra…

Und Lazarus war tot!

Sie waren keineswegs perfekt.

Doch mit solchen Menschen hat Gott Geschichte geschrieben.

                                          Aus: Paxpost, Pax Christi-Informationsdienst 2/13,  Juni 2013

Bitte, Danke, Entschuldigung

Bitte, Danke, Entschuldigung - das sind Worte die nciht nur in der Orthogrphie großgeschriben gehören, wie auch Papst Franziskus in "Amoris Laetitia" sagt.
133. Die freundschaftliche Liebe vereint alle Aspekte des Ehelebens und hilft den Familienmitgliedern, in allen Phasen des Lebens voranzugehen. Darum müssen die Gesten, die diese Liebe ausdrücken, ständig gepflegt werden, ohne Engherzigkeit, voller großherziger Worte. In der Familie ist es „nötig […], drei Worte zu gebrauchen. Ich will es wiederholen. Drei Worte: „darf ich?“, „danke“ und „entschuldige“. Drei Schlüsselworte!“.¹³² „Wenn man in einer Familie nicht aufdringlich ist und „darf ich?“ fragt, wenn man in einer Familie nicht egoistisch ist und lernt, „danke!“ zu sagen, und wenn in einer Familie einer merkt, dass er etwas Hässliches getan hat, und es versteht, „entschuldige!“ zu sagen, dann herrschen in jener Familie Frieden und Freude.“¹³³ Seien wir nicht kleinlich mit dem Gebrauch dieser Worte, seien wir großzügig, sie Tag für Tag zu wiederholen, denn „schwer lastet so manches Schweigen, manchmal auch in der Familie, zwischen Eheleuten, zwischen Eltern und Kindern, unter Geschwistern“.¹³⁴ Demgegenüber schützen und nähren die passenden Worte, im richtigen Moment gesagt, die Liebe Tag für Tag.  Papst Franziskus
Ausschnitt aus Nachsynodales Apostolisches Schreiben AMORIS LAETITIA, 19.03.2016 / hrsg. vom Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz. – Bonn 2016. In: Pfarrbriefservice.de
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¹³² u. ¹³⁴ Ansprache an die Familien aus aller Welt anlässlich ihrer Pilgerreise nach Rom im „Jahr des Glaubens“ (26. Oktober 2013): L’Osservatore Romano (dt.), Jg. 43, Nr. 44 (1. November 2013), S. 7.
¹³³ Angelus (29. Dezember 2013): L’Osservatore Romano (dt.), Jg. 44, Nr. 1 (3. Januar 2014), S. 1.

Kreise ziehen

Ein alter Professor ist verstorben und seine drei Söhne machten sich daran, seinen Haushalt aufzulösen. Dabei fanden sie in seinem Arbeitszimmer neben zahlreichen wertvollen Sachen einen harten, vertrockneten Laib Brot. Die Haushälterin, die den Professor bis zu
seinem Tod betreut hatte, wusste, was es mit diesem Brot auf sich hatte und erzählte es den drei Männern:
In den ersten Jahren nach dem Krieg war der Professor todkrank. Deshalb schickte ihm ein guter Freund einen Laib Brot, damit der Professor etwas zu essen hatte. Der aber dachte an die verarmte Nachbarsfamilie mit ihren Kindern und ließ ihnen das Brot bringen. Die Nachbarsfamilie war sehr berührt ob der Güte des Professors. Aber sie mochte das wertvolle Brot nicht für sich behalten und gab es an eine arme alte Witwe weiter, die im Haus in einer kleinen Dachkammer wohnte. Die alte Frau brachte das Brot ihrer Tochter, die mit einem Kleinkind ein paar Häuser weiter wohnte und nichts zu essen hatte. Die Mutter dachte an den todkranken Professor, der ihren kleinen Sohn bereits einmal geholfen und dafür kein Geld genommen hatte. Und so schickte sie den Laib an den Professor.
Der Professor hat das Brot sofort wieder erkannt. Als er nun den Laib in der Hand hielt, sagte er: „Solange noch Menschen unter uns leben, die so handeln, braucht uns um unsere Zukunft nicht bange zu sein.“ So legte er es in den Schrank. Er wollte es immer wieder ansehen, wenn er mal nicht weiter wusste und die Hoffnung verlor.                       Autor unbekannt

"Autobiographie in fünf Kapiteln":


I.
Ich gehe eine Straße lang.
Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig.
Ich falle hinein.
Ich bin verloren...Ich bin ohne Hpffnung.
Es ist nicht meine Schuld.
Es dauert endlos, wieder herauszukommen.
II.
Ich gehe dieselbe Straße entlang.
Da ist eine tiefes Loch im Gehsteig.
Ich tue so, als sähe ich es nciht.
Ich falle wieder hineien.
Ich kann nicht glauben, schon wieder am gleichen Ort zu sein.
Aber es ist nicht meine Schuld.
Immer noch dauert es sehr lange, herauszukommen.
III.
Ich gehe dieselbe Straße entlang.
Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig.
ich sehe es.
Ich falle immer noch hinein...aus Gewohnheit.
Meine Augen sind offen,.
Ich weiß, wo ich bin.
Es ist meine Schuld.
Ich komme sofort heraus.
IV.
Ich gehe dieselbe Straße entlang.
Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig.
Ich gehe darum herum.
V.
Ich gehe eine andere Straße.

Lachen macht menschlich

Lachen ist menschlich
ur-menschlich
und macht menschlich

Lachen verbindet
vereint
verschwistert Jung und Alt                                                                                                                                                                     
und Groß und Klein
Rassen und Klassen
Stämme und Völker
hautnah und weltweit

ein Lächeln von Herzen
kommt an
heilt und wirkt Wunder
verwandelt
gestaltet
formt und entfaltet

Runzeln zum Schmunzeln
Harm zu Charme
Fremde zu Freunden
im Nu
geschenkt und narrensicher

miteinander lachen
bringt Leben und Freude
Lebensfreude
zeigt und zeugt und öffnet
für alle ein Stück Himmel

Klaus Jäkel, In: Pfarrbriefservice.de

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